Limburger Tandemschulung
Gemeinsame Tandem-Schulungen für Mitarbeiter- und Dienstgebervertretungen im Bistum Limburg
Am 29./30. Januar 2026 wird die nächste Tandem-Schulungen angeboten.
Für die eigentlich bereits ausgebuchte Tandem-MAV-Schulung am 29. und 30. Januar 2026 sind gerade durch Absagen noch mal Plätze frei geworden!
Alle Infos im Flyer in der Download-Box unter diesem Artikel.
Wie immer gilt: Die Anmeldung setzt voraus, dass jeweils mindestens ein Mitglied der MAV und ein Dienstgebervertreter aus der jeweiligen Einrichtung teilnehmen – das ist gerade das Wesen der Tandem-Schulung. Die Teilnahme wird auch den Dienstgebervertretern seitens des Bischöflichen Ordinariates dringend empfohlen, das Konzept wurde in Kooperation zwischen der Dienstgeberseite und der Haupt-MAV / DiAG erarbeitet.
Wir müssen nicht betonen, wie sehr wir seitens der Haupt-MAV / DiAG die Tandem-Schulungen empfehlen. Die Rückmeldungen zu den Veranstaltungen sind beständig positiv, und die Kosten liegen unter denen, die für vergleichbare Schulungen in anderen Bistümern aufgewendet werden müssen, zumal weniger Anfahrtszeit aufgewendet werden muss.
Also - wer noch nicht dabei war: aufraffen, Dienstgeber ansprechen, anmelden!
Es wäre schade, wenn die Plätze verfallen würden, denn die nächste Tandem-Schulung findet erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 statt.
Die Schulung ist als geeignet i.S.d. § 16 MAVO vom Generalvikar anerkannt.
Die Veranstaltung findet im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod statt. Eine Übernachtung ist möglich.
Flyer Tandemschulung Januar 2026
-
FormatDateiname
-
Flyer Tandemschulung 29-30.01.2026
Die erste Pilotveranstaltung am 18. und 19. Januar 2024 erhält trotz wetterbedingter Schwierigkeiten positive Rückmeldungen. Am 18. und 19. Januar 2024 war es endlich soweit: Die lange geplanten und coronabedingt immer wieder verschobenen Tandemschulungen im Bistum Limburg sind angelaufen! Und grundsätzlich sind sich Teilnehmer, Organisatoren und Referentinnen einig: wir können eine positive Bilanz ziehen.
Das war nach dem ersten Vormittag der Veranstaltung keine Selbstverständlichkeit: der ungewöhnliche Schneefall just am 18.01. hat viele Straßen blockiert und einige Teilnehmer am pünktlichen Erscheinen gehindert. Die Veranstaltung musste später beginnen als geplant, einige Teilnehmer konnten am ersten Tag überhaupt nicht kommen, andere mussten aus nicht planbaren Gründen auf eine Teilnahme am zweiten Tag verzichten.
„Eine so wechselnde Gruppe zu unterrichten ist keine ideale Voraussetzung für eine gute Wissensvermittlung“, meint Christina Merkel, eine der Referentinnen. „Umso erstaunlicher, dass alle Teilnehmer, die dann da waren, gedanklich immer und bis zum Ende dabei waren. Und mit solchen Fällen höherer Gewalt muss man einfach umgehen, das ist nicht planbar. Unter den gegebenen Umständen haben wir, denke ich, das Beste draus gemacht – und mit „wir“ meine ich die ganze Gruppe, nicht nur die Referenten!“
Das Konzept, Dienstebervertreter und Mitarbeitervertretungen gemeinsam zu arbeitsrechtlichen und mitarbeitervertretungsrechtlichen Themen zu schulen, ist nicht neu – allerdings ist das Bistum Limburg das bislang einzige, indem entsprechende Schulungsinhalte von der Bistumsleitung und der DiAG gemeinsam konzipiert wurden. Das war immerhin auch der ZMV einen ausführlichen Bericht wert. Entsprechend hoch waren die Erwartungen – und auch die Anmeldezahlen. Kurzfristig wurde die eigentlich veranschlagte Höchstteilnehmerzahl noch mal nach oben korrigiert, weil einige Einrichtungen dringenden Schulungsbedarf angemeldet hatten.
Wetterbedingt waren es dann am Ende jedoch „nur“ 24 Teilnehmer, eine Person weniger als die ursprünglich veranschlagte Höchstteilnehmerzahl, und damit die ideale Gruppengröße.
„Gleichwohl sind wir zeitlich ins Straucheln geraten“ berichtet Christina Merkel. „Natürlich haben wir Rückfragen von Teilnehmern in die zeitliche Konzeption der Schulung mit eingerechnet. Dennoch war die Vielzahl und vor allem die Detailreiche der Fragen überraschend. Wenn beide „Seiten“, MAV und Dienstgeber, an einem Problem arbeiten, kommt das Beratungsbedürfnis eben aus zwei Blickwinkeln. Den damit verbunden zeitlichen Mehraufwand werden wir bei künftigen Schulungen besser berücksichtigen.“
Das war dann auch der wesentliche Kritikpunkt an der Veranstaltung: Am Ende zu wenig Zeit, um allen Stoff noch zu vermitteln. Es wird also inhaltlich etwas „abgespeckt“ werden müssen – „in zwei Tagen kann man nicht die ganze Welt erklären“, schmunzelt Martin Mohr, der als geschäftsführender Diözesansekretär der KAB-Sekretär für die Organisation der Schulung verantwortlich war und es sich nicht hat nehmen lassen, selbst mit dabei zu sein. „Dennoch konnten wir die wesentlichen Inhalte vermitteln. Das Referentinnen-Team mit Frau Krellmann als Leiterin der zentralen Personalverwaltung für die Dienstgeberseite und Frau Merkel als Rechtsreferentin der Haupt-MAV / DiAG für die MAVen hat ausgezeichnet funktioniert und die vertrauensvolle Zusammenarbeit greifbar gemacht, was übrigens auch in vielen Rückmeldungen sehr positiv erwähnt wurde.“
Auch die Stimmung der Teilnehmer an beiden Tagen war gut. „Man spürte die Lernbereitschaft auf beiden Seiten, und bei vielen Teilnehmern auch die Freude an der Arbeit mit der MAVO. Die Versuchung, bei so einer Veranstaltung dann auch mal die „schmutzige Wäsche“ der Vergangenheit zu waschen und alte Konfliktfälle aufzuarbeiten, war für MAVen wie für DGVen sicherlich groß, aber ihr wurde meistens wiederstanden. Und dort, wo entsprechende Tendenzen sichtbar wurden, hatten die Referentinnen es im Blick und im Griff.“
So waren denn die Rückmeldungen auch ganz überwiegend positiv: „Die Teilnehmer waren fast durchweg sehr zufrieden, Kritikpunkte bezogen sich auf Einzelheiten, nicht auf das grundsätzliche Konzept, die Referenten oder die Inhalte der Veranstaltung. Wir werden darauf eingehen, um die Veranstaltung zu optimieren, sehen uns aber auf dem absolut richtigen Weg.“